Namasté! War Yoga in Deutschland bis vor einigen Jahren vor allem – etwas überzogen formuliert – bei Althippies, Indien-Reisenden und spirituell Interessierten beliebt, sind mittlerweile auch Otto-Normal-Verbraucher jeden Alters davon begeistert. In Sportvereinen und Volkshochschulen gehören Yoga-Kurse zum Standardprogramm und auch im ländlichen Bereich sind spezielle Yoga-Studios keine Rarität mehr. Yoga ist zum Mainstream geworden und viele wissen seine positive Wirkung auf Körper und Geist zu schätzen.

Yoga für Daheim

Klar gibt es auch die traditionellen Yogis und Yoginis, die tief in die Philosophie eintauchen und auch ihr Leben danach ausrichten. Für die meisten von uns ist Yoga aber ein Hobby, für das man ein- oder zweimal in der Woche die Sporttasche schnappt und zum Yoga-Kurs geht. Aber warum sollte man auch nicht mal zuhause eine Session einlegen und sich und einem Körper was Gutes tun? Hier ein paar Ideen und Tipps und Tricks fürs Yoga daheim.

 

Kein teures Equipment nötig

Natürlich ist es toll, wenn man sich in Kursen Anregungen und Ideen für die Yoga-Stunde zuhause holen kann, zwingend notwendig ist es jedoch nicht. Auch Bücher, Videos und Apps im Netz geben gute Anleitungen für Übungen zuhause. Auch das ganze Equipment von Matten über Kissen, Blöcken, Gurten bis hin zu spezieller Kleidung ist keine Voraussetzung, um Yoga zu machen. Besonders am Anfang kommt man mit einer schnöden Sportmatte oder einer anderen rutschfesten Unterlage wie zum Beispiel einem Teppich gut aus. Und auch die Kleidung muss keine spezielle Yoga-Kleidung sein, lediglich bequem soll sie sein und maximale Bewegungsfreiheit erlauben.

 

Gut für Körper und Geist

Besonders geeignet fürs „Yoga im Eigenheim“ ist Hatha Yoga, einer besonders in der westlichen Welt beliebter Yogastil und für viele schon fast ein Synonym für Yoga. Er verbindet körperliche Übungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Tiefenentspannung (Shavasana) mit dem Ziel ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herzustellen. Typisch für das Hatha Yoga sind langsam ausgeführte Bewegungen, die die Muskulatur stärken und gleichzeitig die Beweglichkeit fördern. Durch seine meditativen Elemente ist Yoga auch ideal, um im Alltag zu entspannen und etwas für sich zu tun.

 

Kein Stress

Eine alte Hatha-Weisheit lautet: der Körper ist der Tempel der Seele. Daher sollte man ihn pflegen und ihm was Gutes tun. Hierbei geht es nicht darum, möglichst schnell viele Übungen zu können, sondern darum regelmäßig zu üben und sich stetig zu verbessern., getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel.“ Die meisten Yogis und Yoginis haben Jahre trainiert um Übungen richtig auszuführen und ihre Beweglichkeit zu steigern. Lassen Sie sich daher nicht stressen, Hauptsache Sie haben Spaß und tuen Ihnen und Ihrem Körper was Gutes.

 

Yoga im Wohnzimmer

Das Tolle am Yoga ist, dass man es eigentlich überall praktizieren kann. Niemand benötigt einen eignen Fitnessraum oder viel Platz zum Trainieren. Ideal ist das Wohn- oder Schlafzimmer. Wichtig ist eigentlich nur, dass man nicht ständig unterbrochen oder gestört wird und man davor frische Luft in den Raum lässt. Um das Wohlfühl-Ereignis noch schöner zu gestalten, kann man sich im Anschluss an seine Home-Session einen leckeren Tee oder einen leichten Snack mit frischen und gesunden Zutaten gönnen.

 

Gemeinsam Neues lernen

Gibt es im Freundes- und Bekanntenkreis noch mehr Yoga-Begeisterte? Dann bietet sich an ein ganzes Yoga-Wochenende in den eigenen vier Wänden zu veranstalten. Dann lohnt es sich auch einen Yoga-Trainer zu buchen. Gemeinsam kann man neue Elemente kennenlernen und sich über seine Erfahrungen austauschen. Abgerundet wird so ein Yoga-Wochenende durch den passenden kulinarischen Rahmen, der, inspiriert vom yogischen Lebensstil, neue Inspirationen bietet.

 

Mit einem Ommmm verabschieden wir uns und freuen uns auf Ihre Tipps zum Thema „Yoga im Eigenheim.“

Namasté!

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