Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich oft nahe beieinander – wie schmal der dazwischenliegende Grat ist, haben viele von uns sicherlich schon beim Feinhacken von Schalotten, dem Tranchieren der Weihnachtsgans oder klumpenfreien Soßen binden gespürt. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass viele Küchengeräte auf den ersten Blick schräg und fancy ausschauen.

Wir haben uns für Sie auf die Suche gemacht und kuriose Küchenaccessoires gesucht. Hier stellen wir unsere liebsten Fundstücke vor. Um Ihnen aber nicht komplett sinnfreien Lesestoff zu bieten, haben wir darauf geachtet, dass die Küchenutensilien bei allem Klamauk auch einen (kleinen) Nutzen haben.

 

Ü-Eier mal anders

Los geht es mit Eierformern, die aus normalen hart gekochten Eiern Kaninchen, Bärchen, Totenköpfe oder Herzen machen. Dazu legt man die noch heißen gekochten Eier in die Form, schließt sie und hält sie anschließend unter kaltes Wasser. Und voilà: fertig ist die Ei-Figur. Die Motivauswahl ist endlos und niedlich anzuschauen sind die „transformierten“ Eier auf jeden Fall. Es stellt sich jedoch die Frage, warum man lieber einem putzigen Eier-Häschen den Kopf abbeißen wollte, als ein stinknormales Ei zu verspeisen? In der Brotbox für den Kindergarten oder die Schule machen sich die geformten Eier aber auf jeden Fall gut.

 

Waffeln ohne Herz

Und auch das nächste Küchenutensil ist wohl auch eher was für Kinder oder Cosplay begeisterte Erwachsene: Das Waffeleisen, das anstatt den gewöhnlichen Herzen Sauropoden, Mickey Mouse oder die Tigerente bäckt. Aber auch die schmecken einfach nur lecker nach Waffeln und schmecken Kindern auf sicherlich doppelt so gut.

 

Shake it!

Achtung! Alle traditionsbewussten Schwaben bitte beim nächsten Punkt weiterlesen. Denn während die altbekannte Herstellung (Schaben vs. Pressen) von Spätzle für viele Schwaben sicherlich Diskussionsstoff für viele trollingerschwangere Abende gibt, ist das nächste Utensil sicherlich kulinarische Blasphemie: Der Spätzle-Shaker. Während alle anderen Herstellungsarten durchaus etwas Übung verlangen, ist es mit dem Shaker kinderleicht die schwäbischen Nudeln selbst zu machen: Einfach alle Zutaten in den Shaker, ordentlich schütteln bis eine homogene Masse entsteht und dann den Teig portionsweise in heißes Wasser drücken. Dann nur noch abschöpfen und stilecht mit viel Soße verputzen.

 

Pizza schneiden für Profis

Quizfrage: Was macht die Kreissäge in der Küche? – Natürlich Pizza schneiden! Zügig, ohne aufwendiges vor-und-zurück und vor allem ohne den Belag vom Boden zu ziehen – Pizza schneiden ist eine Kunst für sich. Und das ultimative Erfolgsgeheimnis für die perfekt geschnittene Pizza gibt es nicht. Manche schwören auf ein scharf geschliffenes Messer, andere auf die, ebenfalls kuriose, Pizzaschere und wieder andere auf den rollenden Pizzaschneider in Form einer handlichen Kreissäge. Für alle, die es weniger martialisch mögen, gibt es den Pizzaschneider auch als Fahrrad und ganz schlicht ohne Verkleidung.

 

Hände hoch

BÄHMM! Beim Japaner zaubert der geschulte Sushi-Meister mit leichter Hand und feinem Lächeln auf den Lippen perfekte Maki-Rollen in Rekordgeschwindigkeit. Zuhause holpert man linkisch mit klebrigen Händen über die Bambusrolle, massiert den Reis in eine schöne Form und heraus kommen phantasievolle Gebilde, die manchmal auch nach Sushi ausschauen. Ganz simpel hingegen ist die Herstellung von Makis mit der „Sushi Bazooka“. Sie wird einfach mit Reis und den Wunschzutaten befüllt, zusammengeklappt und heraus kommt die perfekte Rolle. Sie muss nur noch mit den Algenblättern umwickelt und portioniert werden. Fertig ist der Hochgenuss.

 

Was halten Sie von solchen Küchen-Specials? Machen oder sein lassen? Lustig oder total Banane? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

 

Quellen:
coolstuff.de
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Bildquelle:
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